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09.07.2016

Michael Hennrich erneut für Berlin nominiert

MdB Michael Hennrich

Kandidat MdB Michael Hennrich und Versammlungsleiter MdB Steffen Bilger

Bereits seit dem Jahr 2002 vertritt der Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich den Wahlkreis Kirchheim, zu dem auch Nürtingen nebst Umland, Teile der Fildern sowie Steinenbronn und Waldenbuch gehören. Der in Kirchheim wohnende Rechtsanwalt kandidierte diesmal erneut ohne Gegenkandidaten, weshalb er mehr Zeit für seine Bewerbungsrede erhielt als protokollarisch ursprünglich vorgesehen war.

In seiner fast halbstündigen Vorstellung ging Hennrich zunächst auf seine Anfänge als Wahlkreisabgeordneter im Bundestag ein, dessen inzwischen dienstältester Gesundheitspolitiker er heute ist. Es habe sich viel getan beim Thema Gesundheit. "Heute gibt es in Deutschland eine hervorragende Versorgung für jedermann - auch für jeden Geldbeutel." Die Krankenhausfinanzierung sei heute deutlich besser gestellt als am Anfang seiner Zeit. Dies gelte auch für die Pflegeeinrichtungen, wie er aus seinen zahlreichen Gesprächen im Wahlkreis immer wieder bestätigt bekäme. Da er alle Einrichtungen persönlich kenne, ist dies eine wertvolle Aussage. Jetzt gilt es die Versorgung der Flüchtlinge sicherzustellen, jedoch nicht um jeden Preis. Da halte er es ganz mit dem Bundespräsidenten. Er zitierte Gaucks Aussage "Wir sind nicht unendlich aufnahmefähig" und erklärte damit einig zu sein. Jetzt gelte es die Landesbehörden miteinander handlungsfähig zu machen. Dies gelte gleichermaßen für die Bereiche Kriminalität und Migration. Die Frage, ob das alles mit einem anderen Bundeskanzler erreicht worden wäre, stelle sich für ihn nicht. "Wir haben noch große Aufgaben vor uns", aber mit der CDU schaffen wir das. Als Beleg nannte er den deutlichen Rückgang der Flüchtlinge auf der Balkanroute.

Zum Thema Brexit zollte er der Bundeskanzlerin Bewunderung für deren besonnene Haltung. Hennrich lobte Angela Merkel für deren Analyseforderung unmittelbar nach der Entscheidung der Briten. Dies führe dazu, dass Europa nunmehr eine Chance erhält sich neu zu denken und Fragen zu klären, wozu es eigentlich zuständig sein soll. "Die Regelung von Glühbirnen muss wohl nicht sein."

Hennrich ging auf die zahlreichen "Andockmöglichkeiten" der Politikgestaltung ein. So ständen der Evangelische Arbeitskreis, die Mittelstandsvereinigung und die FrauenUnion als kompetente Gesprächspartner zur Verfügung. Die CDU ist eine Volkspartei, sie müsse daher mit der Basis sprechen.

Klare Worte fand er für das Politikverständnis der AfD. "Die Situation in den USA zeigt wohin es geht, wenn die Gesellschaft gespalten wird." Einen Donald Trump brauchen wir nicht.

Mit Blick auf seine eigenen politischen Aktivitäten, sagte der 51-jährige und zweifache Vater, dass er sich um die kleinen und großen Probleme der Menschen kümmere. Fest machte er dies exemplarisch an drei namentlich genannten Ereignissen. Zudem spreche er mit den Kommunen und in Folge auch schon mal mit dem Finanzminister, wenn es beispielsweise um Steuererhöhungen für den Saunabetrieb von Schwimmbädern ginge, aber selbstverständlich auch mit allen Parteiteilen, wenn es um den Verkehr auf den Fildern geht. Als Gesicht der schwäbischen Häuslebauer wisse er als Landesvorsitzender von Haus & Grund Württemberg wo dort der Schuh drücke.

Sein Wahlversprechen an die 170 stimmberechtigten Mitglieder lautete folgerichtig auch künftig gestalten, vernetzen und Dinge positiv für sie und den Wahlkreis vorantreiben zu wollen. So standen letztlich 92,5 Prozent für die inzwischen fünfte Kandidatur für den Deutschen Bundestag auf Hennrichs Habenseite. Mit seinem Dank an die Mitglieder verband er die Hoffnung davon die Hälfte, also 46 Prozent, als persönliches Wahlergebnis im Herbst des nächsten Jahres zu erhalten. Vor fünf Jahren lautete dies exakt 51 Prozent.

Steffen Bilger, Vorsitzender des CDU Bezirksverbandes Nordwürttemberg und Tagungsleiter am Nominierungsabend, sprach "schon fast neidisch werdend" nicht nur von einem sehr guten Wahlergebnis für Hennrich, sondern anbetracht der großen Teilnehmerschar auch von einem guten Gefühl für den Ausgang der kommenden Bundestagswahl. Er wünsche Michael Hennrich, der CDU im Land und im Bund alles Gute. Selbstredend, dass das den Abend beschließende Deutschlandlied - vom Kandidaten Hennrich intoniert - dieses Mal etwas lauter und gelöster erklang, als noch vor wenigen Monaten.

 
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