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04.02.2015

CDU-Politiker für bundesweite Einführung der Ehrenamtskarte

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU, Berlin, 04.02.2015

SU-Chef Otto Wulff: Bürgerschaftlich und gemeinnützig engagierte Menschen verdienen stärkere Anerkennung

Mehr Anerkennung für die Leistungen der ehrenamtlich engagierten Menschen in Deutschland hat der Chef der CDU-Senioren-Union (SU), Otto Wulff, gefordert. Ein Groß- und vor allem anwachsender Teil der im Ehrenamt tätigen Bürgerinnen und Bürger sind ältere Menschen, die ihre Freizeit nach dem Erwerbsleben mit vollem Engagement dem Ehrenamt widmen. Insgesamt ist mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen ehrenamtlich aktiv.

In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung sprach sich der CDU-Politiker für die bundesweite Einführung von Ehrenamtskarten aus. Mit dieser Karte können bürgerschaftlich und gemeinnützig engagierte Menschen bereits in zahlreichen Kommunen von bisher zehn Bundesländern geldwerte Vergünstigungen in Anspruch nehmen wie zum Beispiel reduzierte Eintrittspreise für Museen, Schwimmbäder und andere öffentliche Freizeiteinrichtungen, aber auch Vergünstigungen bei Volkshochschulkursen, in Kinos und Theatern. Wulff plädierte dafür, die Ehrenamtskarte auch auf den öffentlichen Personennahverkehr auszudehnen.

„Das Ehrenamt ist Rückgrat unserer solidarischen Bürgergesellschaft. Bürgerschaftlich und gemeinnützig engagierten Menschen gebührt Anerkennung nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. Wer sich wenigstens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr etwa in einem Verein, einer sozialen Einrichtung oder sonstigen anerkannten Vereinigung ehrenamtlich zum Nutzen des Gemeinwesens einbringt, sollte dafür nicht nur mit einer Steuerpauschale belohnt werden“, meinte der SU-Chef auch angesichts der aktuellen Diskussion zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Ehrenamts.

Gerade für die beiden größten Gruppen ehrenamtlich aktiver Menschen in Deutschland, die Jugendlichen und die Älteren wäre die Ehrenamtskarte Auszeichnung und Hilfe zugleich.

Im Übrigen ist auch das Amt des Bundesvorsitzenden der Senioren-Union, wie auch alle sonstigen Wahlfunktionen in der Senioren-Union ein Ehrenamt und wird in diesem Selbstverständnis ausgefüllt.

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU, Berlin, 04.02.2015

 
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