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16.05.2013

Für Erhalt von Kreisen

(pm) Als Reaktion auf die jüngsten Äußerungen des Esslinger Oberbürgermeisters Jürgen Zieger machten sowohl der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU im Kreis Esslingen, Thaddäus Kunzmann, als auch Tim Hauser, Vorsitzender der Jungen Union im Kreis Esslingen, in einer gemeinsamen Stellungnahme klar, dass die Abschaffung der Kreise in Baden-Württemberg keine denkbare Option darstellt.

In einem Gespräch forderte Zieger zuletzt den Verzicht auf Landkreise als politische Ebene und die umfassende Verlagerung von Kompetenzen auf die Regionalebene Stuttgart.

„Wie bereits im Rahmen der Polizeireform verdeutlicht, warnen wir eindringlich vor der Schaffung anonymer Kompetenzzentren. Die Landkreise haben sich besonders in Baden-Württemberg bewährt und als besonders leistungsstark bewiesen. Den Versuch, unsere gewachsenen Strukturen in einen zentralistischen Rahmen zu zwängen, können und dürfen wir nicht unterstützen.“, so Kunzmann. CDU und Junge Union schließen sich damit ausdrücklich der Kritik von Landrat Heinz Eininger (CDU) an, der bereits seine Verwunderung ob des Vorschlags zum Ausdruck gebracht hatte.

„Es mag sinnvoll sein, bestimmte Aufgaben innerhalb bestehender Strukturen von den Kreisen zur Region zu verschieben. Dabei geht es jedoch um das Optimieren eines bereits gut funktionierenden Systems. Eine Abschaffung der Landkreise ist hierfür keinesfalls notwendig“, ergänzte Hauser, Chef der Jungen Union im Kreis Esslingen.

„Eine Diskussion um Kompetenz-Verteilung schadet mit Sicherheit nicht. In diesem Zusammenhang fordern wir jedoch einen gewissen Weitblick und warnen vor „Kahlschlag-Lösungen“ wie von OB Zieger angedacht“, schloss Matthias Rolfs, Pressesprecher der Jungen Union im Kreis Esslingen, für den Vorstand.

 
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