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24.01.2013

Die CDU hat sich schon früh festgelegt

Wahl: Michael Hennrich und Markus Grübel sollen es wieder richten.

Von Thomas Schorradt

Die CDU im Landkreis Esslingen hat die Weichen für die Bundestagswahl 2013 schon lang gestellt. Im Wahlkreis Nürtingen tritt Michael  Hennrich (48) an, im Wahlkreis Esslingen bewirbt sich Markus Grübel (53) um die Fahrkarte nach Berlin. Beide Kandidaten haben seit dem Jahr 2002 Sitz und Stimme im bundesdeutschen Parlament. Gemeinsam ist den beiden jeweils direkt gewählten Politikern auch, dass sie sich auf den jeweiligen Nominierungsveranstaltungen dem Parteivolk ohne ernsthafte Gegenkandidaten gestellt hatten.

Kennst du die Armen deiner Stadt?

Markus Grübel, gelernter Notar, will die CDU im Wahljahr als 'die Partei der Facharbeiter, des Mittelstands und der sozial Schwachen' in Position bringen. Seinen eigenen Anspruch als Volksvertreter misst er an einer einst von Mutter Teresa gestellten Frage: 'Kennst du die Armen in deiner Stadt?' Der in der kirchlichen Jugendarbeit groß gewordene Politiker ist seit dem Jahr 1989 Stadtrat in Esslingen und hat die CDU-Fraktion im Rathaus zwischen 1994 und 2002 angeführt. Im kirchlichen Ehrenamt ist Grübel unter anderem Vorsitzender der unabhängigen Kommission sexueller Missbrauch der Diözese Rottenburg.

Im deutschen Bundestag ist Markus Grübel Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Familienausschuss. Zudem ist er ordentliches Mitglied im Verteidigungs­ausschuss in Berlin und Vorsitzender des Unterausschusses 'bürgerschaftliches Engagement'.

Kurzer Wahlkampf geplant

Im Wahlkreis Nürtingen/Filder will der Kirchheimer Michael  Hennrich sein im Jahr 2002 erstmals gewonnenes Direktmandat verteidigen. Der Rechtsanwalt ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und dort Berichterstatter für den Bereich Arzneimittel und Apotheken. Im Ehrenamt ist  Hennrich unter anderem der ­Vorsitzende der Hausbesitzervereinigung Haus & Grund Württemberg.  Hennrich will sich in seinem Wahlkampf auf die Erfolge der Koalitionsregierung stützen. Angesichts der Wegmarken, die sie in der Schuldenkrise gesetzt habe, und angesichts eines Arbeitsmarkts, der sich mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit in Europa schmücken könne, sei die Koalition 'besser als ihr Ruf'. In den eigent­lichen Wahlkampf werden die beiden CDU-Kandidaten erst acht Wochen vor dem wahrscheinlichen Wahltermin am 22. September einsteigen. 'Wir regieren Deutschland. Da können wir nicht neun Monate Urlaub nehmen', sagt Grübel.

 

 
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