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20.11.2012

Politiker: Bahnhof ist bezahlbar

Filder. Sowohl der CDU-Kreisvorstand als auch der SPD-Fraktionschef im Filderstädter Gemeinderat, Walter Bauer, dringen darauf, dass bei der Stuttgart-21-Planung auf den Fildern der neue Fernbahnhof zum Zug kommt. Der CDU-Kreisvorstand lehnt gleichzeitig die Ertüchtigung der Gäubahntrasse ab, weil in diesem Fall ein 'unbezahlbarer' Wendebahnhof im Talkessel erforderlich werde, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Kosten für einen optimierten Fernbahnhof müssten nicht vom bestehenden Kostenrahmen von Stuttgart 21 umfasst werden. Schließlich handle es sich bei dem Filderbahnhof um eine Verbesserung und eine Veränderung des Planfeststellungsabschnitts 1.3, so der Kreisvorstand.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Bauer fordert in einer Pressemitteilung die Bahn auf, die von ihr veranschlagten, nach seiner Meinung zu hohen, Kosten für den Bahnhof transparent zu machen. Er argwöhnt, dass die Bahn andere Mehrkosten des Gesamtprojekts mit hineinrechnet. Außerdem müssten Einsparungen und betriebliche Verbesserungen gegengerechnet werden. Falls es dann doch eine Kostenlücke gebe, schlägt Bauer eine Erhöhung der Bahn-Fahrpreise vor. Nach seiner Rechnung müssten die Preise über einen Zeitraum von zehn Jahren um durchschnittlich 1/10 000 pro Kilometer erhöht werden.

Der CDU-Kreisvorsitzende Thaddäus  Kunzmann kritisiert im Zusammenhang mit dem Bahnhof, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Wahlkreis auf den Fildern nicht mehr präsent sei. Das habe die gesamte Bevölkerung im Wahlkreis nicht verdient. red

 

 
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