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03.03.2012

Großer Bahnhof beim OB-Geburtstagsempfang

Echterdingen. Mehr als 500 Gäste gratulieren Roland Klenk im Kulturforum Goldäcker zu seinem 60. Geburtstag. Von Malte Klein

Wer Leinfelden-Echterdingens Oberbürgermeister Roland Klenk am Donnerstagabend zum 60. Geburtstag gratulieren wollte, brauchte Geduld: Mehr als 500 Personen waren zum Empfang in das Kulturforum Goldäcker gekommen und reihten sich wie auch die Bürgermeister, Stadträte, Mitarbeiter der Verwaltung und besondere Gäste in die lange Schlange der Gratulanten ein. Stuttgarts Regierungspräsident Johannes Schmalzl gratulierte Klenk ebenso wie Thomas Bopp, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart, und der Landtagsabgeordnete Thaddäus  Kunzmann. Der frühere OB Wolfgang Fischer und die Alt-Bürgermeister Eberhard Breitling, Rainer Häußler und Heinrich Sturm und Lotte Schweizer, die Ehefrau des verstorbenen Alt-OB Walter Schweizer waren zugegen. Der Musikverein Stetten spielte zur Begrüßung auch den von Klenk geschätzten Radetzky-Marsch. Freie Wähler-Stadtrat Hans Huber überbrachte die Glückwünsche des Gemeinderats. Huber hatte Klenk am 15. Januar 2001 in sein Amt eingeführt und war zunächst skeptisch, ob dieser die Erwartungen erfüllen könne. „Ich darf Ihnen heute sagen, Sie haben diese Erwartungen mehr als erfüllt.“ Er beschrieb die Situation vor Klenks Amtsantritt: „Die Stadt war in Unruhe, ihre Einwohner zerstritten, die Diskussionen im Gemeinderat unerquicklich, oft hämisch und unsachlich – gingen ins Persönliche.“ Der neue OB habe die Wogen ruhig und besonnen geglättet. Auch in der Alltagsarbeit des Gemeinderats seien neue Zeiten angebrochen: „Sie ließen die Diskussionen laufen. Das war neu. Das waren wir nicht mehr gewohnt und das war wohltuend.“ Ein ungewöhnliches Geschenk übergab Julia Oelgemöller, Mitarbeiterin des Kulturamtes: Einen Fahrradschlauch. Klenk hatte sich ein Fahrrad gewünscht, um sich fit zu halten. Dafür hatten die Verwaltungsmitarbeiter gesammelt. Der OB hat schon ein Rad ins Auge gefasst mit elektrischer Hilfe: Ein italienisches E-Bike. „Sie haben Leinfelden-Echterdingen gut getan und die Stadt hält sie jung“, sagte Johannes Schmalzl. Der Regierungspräsident würdigte Klenk als jemanden, der sehr an der Sache orientiert sei, gut zuhöre und seine starke Stellung immer zum Wohle der Stadt genutzt habe. „Geboren im Jahre 1952 sind Sie ein echtes Landeskind“, sagte Schmalzl. In diesem Jahr wird Baden-Württemberg ebenfalls 60 Jahre alt. Frank-Dieter Keinath, Vorstandsmitglied der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung L.-E., griff ein Klenk-Zitat auf: „Es gibt drei Arten von Menschen: Bewegliche, unbewegliche und solche, die andere in Bewegung bringen.“ Klenk vereine letztlich alle diese Eigenschaften. „Heute ist nicht nur mein Geburtstag, sondern auch ein Tag der Dankbarkeit“, sagte Klenk in seiner Rede. Ihm sei es stets gut gegangen. Schließlich wurde der Oberbürgermeister noch dienstlich, als er zwei Rekorde vermeldete: „Wir haben mit einer Zuführungsrate von 8,9 Millionen Euro 2011 einen der besten Werte erzielt.“ Die Rücklagen stehen jetzt bei 36 Millionen. „Das ist der höchste Wert, den wir jemals hatten.“ Daran habe der Gemeinderat einen großen Anteil.

 
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