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23.07.2012

Der Alte ist der Neue

KREIS ESSLINGEN: CDU will trotz Gegenkandidaten wieder mit Markus Grübel in die Bundestagswahl ziehen

(biz) - Die CDU-Mitglieder haben in ihrer Nominierungsveranstaltung für den Wahlkreis Esslingen in Plochingen erneut Markus Grübel zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 gekürt. Grübel hatte kurzfristig noch Konkurrenz von Steffen Loistl, Pressesprecher der Stuttgarter Firma FutureSport, bekommen.

Dennoch erzielte der amtierende Esslinger Bundestagsabgeordnete mit 111 Stimmen und 88,1 Prozent ein überzeugendes Ergebnis. Auf Loistl, ebenfalls aus Esslingen, entfielen 15 Stimmen. Das klare Ergebnis zeichnete sich bereits bei der Kandidatenvorstellung ab. Während Grübel seine Zeitspanne voll ausschöpfte, nutzte der 42-jährige Loistl nur wenige Minuten, um auf seine beruflichen und politischen Erfahrungen zu verweisen. Er erhoffe sich, durch seine Bewerbung frischen Wind in den Bundestag zu bringen, so Loistl, der laut Parteikreisen nach außen hin für die CDU noch nicht groß in Augenschein getreten ist. Markus Grübel verwies indessen auf seine Arbeit in den vergangenen Jahren im Bundestag. Er ist Obmann im Ausschuss Familie, Frauen, Senioren und Jugend, Vorsitzender des Unterausschusses für Bürgerschaftliches Engagement und Mitglied des Verteidigungsausschusses. Unter seiner Federführung wurden die Freiwilligendienste neu geordnet. Trotz vieler kritischer Stimmen zu Beginn sei der Bundesfreiwilligendienst und der Jugendfreiwilligendienst zwischenzeitlich ein großer Erfolg, so Grübel.

Viele Menschen erreicht

Zudem kümmerte sich Grübel um Seniorenpolitik, um ethische Fragen wie Patientenverfügungen, Organspende, um Patientenrechte und die Verbesserung der Situation der Soldatinnen und Soldaten. Speziell zum Thema Patientenverfügung habe er in den letzten Jahren viele Tausend Menschen im Wahlkreis erreicht, erklärte Grübel.

Deutschland habe sich deutlich besser entwickelt, als das viele zu Beginn der Krise erwartet hätten. Das sei den Rahmenbedingungen zu verdanken, die von der CDU-geführten Regierung gesetzt worden seien. Mit Blick auf die Zukunft sieht er vor allem vier Herausforderungen: die Bekämpfung der Staatsschuldenkrise, die Energiewende, die für Verbraucher und Wirtschaft bezahlbar sein müsse, den investitionsintensiven Bereich von Betreuung, Bildung und Forschung und den demografischen Wandel. In der Fragerunde wollten die CDU-Mitglieder zudem wissen, ob sich die Kandidaten auch in einer möglichen Oppositionsrolle einfinden könnten. Letzteres wolle er sich derzeit nicht vorstellen, betonte Grübel. Er kämpfe angesichts einer guten Bilanz auch weiter dafür, dass die CDU in der Regierung bleibe. Dafür hat er nun das Votum der CDU-Mitglieder und ein gutes Jahr Zeit.

 
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