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11.10.2011

Stuttgart-21-Befürworter stellen Volksentscheid-Kampagne vor

Das bürgerliche und überparteiliche Bündnis der Stuttgart-21-Befürworter verfolgt mit der Kommunikation zwei Ziele: Einerseits werden die Baden-Württemberger mobilisiert, beim Volksentscheid teilzunehmen. Andererseits wird die Kampagne unmissverständlich klären, dass Befürworter des Projekts beim Volksentscheid mit „Nein“ stimmen müssen. „Die Bahnhofskritiker werden versuchen, mit gezielten Aktionen die Bürger zu verwirren und zu verunsichern,“ sagt Thomas Strobl. „Mit unserer Kampagne werden wir dagegen halten und die Bürger transparent aufklären,“ so der CDU-Landeschef weiter.

Dabei kann der Verein auf eine breite Unterstützung durch die regionalen und lokalen bürgerlichen Befürworter-Bündnisse in Baden-Württemberg setzen. „Unter dem Dach von ProStuttgart21 formieren sich bereits unzählige engagierte Bürgerinnen und Bürger mit regionalen und lokalen Bündnissen im ganzen Land, um die Kampagne zu unterstützen,“ freut sich Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. Auch dank der breiten Beteiligung durch die befürwortenden Parteien CDU und FDP sowie die freien Wähler und großen Teilen der SPD wird die Kampagne ins Land getragen.

„Über Facebook und andere gesellschaftliche Netze formieren sich bereits regionale Aktionsbündnisse die landesweit Aktionen für Stuttgart 21planen,“ freut sich auch Professor Stefan Faiß von den Juristen für Stuttgart 21 über das bürgerliche Engagement. Faiß vertritt eines der Bündnisse, die sich dem Verein angeschlossen haben. Die Befürworter-Bündnisse finden zudem im Stuttgarter Kampagnenbüro zentrale Ansprechpartner, die die Aktionen landesweit koordinieren und Kampagnenmaterial bereitstellen. Für Interessenten und Unterstützer wurde eine zentrale E-Mail-Adresse unter mitmachen@prostuttgart-21.de eingerichtet.

Neben der landesweiten Plakatkampagne mit verschiedenen Motiven auf mehreren zehntausend Plakaten im Straßenbild wird eine Kampagnenwebsite erstellt und ein Kampagnenbüro in Stuttgart installiert. Dieses unterstützt die lokalen Aktivitäten mit klassischer Pressearbeit, Kampagnenmaterial und verschiedenen Dialogmaßnahmen. Finanziert wird die integrierte Kampagne ausschließlich über Spenden aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die Umsetzung der Kampagne kommt vom Stuttgarter Standort der Agenturgruppe fischerAppelt. Die ersten Kampagnenmotive zum Download finden sich gezippt unter: http://db.tt/tcCqsYN5

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Neben der Kampagne gab der Verein am Montag auch seine endgültige Aufstellung bekannt. Dem Vorstand gehören 22 Persönlichkeiten aus dem ganzen Land an. Die Geschäftsführung für den Verein und die Umsetzung der Kampagne übernehmen Bernhard Bauer (Ministerialdirektor a.D.), Raimund Gründler und Bernhard Maier (Landrat a.D.). In einem Beirat des Vereins werden die vor Ort maßgeblich aktiven Akteure und regionale Befürworter-Bündnisse wie das „Bündnis der Befürworter ‚Wir sind Stuttgart 21’“ eingeladen und eingebunden. Hier können die Botschaften koordiniert und die Auftritte gesteuert werden, um die Bürger vor Ort zu informieren und zur Teilnahme am Volksentscheid zu mobilisieren. Im Kuratorium werden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Sozialem und Kultur die Aktivitäten des Vereins unterstützend begleiten. Zudem kann grundsätzlich jeder Bürger, der das Projekt befürwortet, den Verein unterstützen. Dazu ist im Internet auf der Seite www.prostuttgart-21.de eine Unterstützerplattform eingerichtet, auf der sich die Interessenten registrieren können.

Am Montag, 10. Oktober 2011, stellte der Verein ProStuttgart21 e.V. seine Kampagne zum bevorstehenden Volksentscheid vor. Die Präsentation ist der Startschuss der landesweiten Kampagne "Nein zum Kündigungsgesetz", die in den nächsten Wochen mit der flächendeckenden Plakatierung in ganz Baden-Württemberg beginnt. „Wir zeigen mit unseren Motiven ein wichtiges Argument gegen das Kündigungsgesetz: Bei einem Ausstieg aus Stuttgart 21 muss die Landesregierung 1,5 Milliarden Euro Schadenersatz zahlen und bekommt dafür nichts“, erklärt Vereinsvorstand Roger Kehle. Er präsentierte die Kampagne zusammen mit dem Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und dem CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl. „Die Bürgerinnen und Bürger sind einer weiteren Debatte überdrüssig und wollen nun selbst entscheiden. Das greifen wir in unserer Kampagne auf. Es muss jetzt Schluss sein mit dem Ärger“, so Kehle.

 

Quelle: prostuttgart-21.de

 
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