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23.11.2011

Initiative erkennt Rückenwind für S 21

Kreis Esslingen (cid) - Die Initiative „ES für S 21“ sieht über Parteigrenzen hinweg, aus der Wirtschaft, Kommunalpolitik und aus der Bürgerschaft, eine breite Unterstützung für das Bahnprojekt Stuttgart 21. Mehr als 700 Persönlichkeiten hätten sich inzwischen im Internet unter www.fuer-S21-ES.de zu dem Vorhaben bekannt. Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger, der ebenso wie Landrat Heinz Eininger, der Präsident der IHK-Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen Wolfgang Kiesel und Kreishandwerksmeister Karl Boßler zu den Gründern der Initiative gehört, warnte gestern während einer Pressekonferenz vor dem Eindruck, es gebe eine Alternative zu Stuttgart 21. Wenn dieses Projekt nicht gebaut werde, bedeute dies mindestens zehn Jahre Stillstand. Landrat Eininger verwies sogar darauf: „Ein Ausstieg wirft uns mindestens 20 Jahre zurück.“ Laut Wolfgang Kiesel sei der Rückenwind für S 21 spürbar. Viele Chefs hätten in den Firmen ihre Mitarbeiter gebeten, an der Volksabstimmung am kommenden Sonntag teilzunehmen und „diese Chance für die Demokratie zu nutzen“. Mit einem Ausstieg aus einem demokratisch legitimierten und genehmigten Bauvorhaben würde nach den Worten von Karl Boßler „unsere Demokratie aufs Spiel gesetzt“. Als eine „völlige Fehleinschätzung“ bezeichnete Jürgen Zieger die Annahme, man könne den Stuttgarter Bahnhof ohne Planfeststellung sanieren. Vielmehr müsste nach Angaben der Bahn in diesem Falle mit 16 Jahren Bauzeit und Kosten in Höhe von 1,3 Milliarden Euro gerechnet werden. „Wir glauben, dass es im Landkreis eine klare Mehrheit der Bürger für Stuttgart 21 gibt“, erklärte Landrat Heinz Eininger. Dies werde aber nur dann deutlich, wenn die Unterstützer von ihrem Wahlrecht auch wirklich Gebrauch machten.

 
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