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12.11.2010

Die CDU bekennt sich zur Verbesserung der Erziehungsarbeit innerhalb der frühkindlichen Betreuung

Die Christdemokraten vertreten seit langem die Auffassung, dass qualitätsvolle Betreuung und Bildung der Schlüssel moderner Jugend- und Familienpolitik ist. Der CDU-Kreisvorsitzende Thaddäus Kunzmann kennt die aktuellen Anforderungen an Kindergärten und Kindertagesstätten, die nicht nur von den Eltern, sondern auch von Erzieherinnen und Erziehern an ihn herangetragen wurden. Der Orientierungsplan ist Teil eines Gesamtplanes des Landes

„Wir müssen weiterhin im Verbund mit den Kirchen und wohltätigen und gemeinnützigen Organisationen unsere Kinder- und Jugendeinrichtungen zu Orten machen, in denen junge Menschen auch Zuwendung, Interesse, Erziehung, Werte, Vorbild und Halt erfahren“, so Kunzmann. Ganz ausdrücklich begrüßt die Kreis-CDU die Vereinbarung zwischen dem Städte- und Gemeindetag und dem Land zur Finanzierung des Orientierungsplanes für die wichtige Arbeit in  Kindergärten in Baden-Württemberg. Kunzmann erinnert dabei an die einvernehmliche Erstellung des Werkes vor rund drei Jahren unter Mitwirkung von Vertretern der Kommunen, des Landes, der Kirchen und weiterer Akteure, wie z.B. sozialpädagogischer Fachkräfte: „Der Orientierungsplan ist bereits im 2. Jahr der Erprobungsphase!“  Nach positiver Rückmeldung hält es Kunzmann damit für konsequent, dass das Land die neuen Anforderungen an das erzieherische Personal auch mit der Erhöhung des Stellenschlüssels in den Kindergartengruppen von derzeit in der Regel 1,5 Kräften pro Gruppe stufenweise auf 1,8 mitfinanziert. Von den dafür erforderlichen 200 Millionen Euro jährlich werde das Land zwei Drittel tragen. Darüber hinaus übernehme das Land weitere zehn Millionen Euro für die Weiterqualifizierung des pädagogischen Personals. „Dies unterstreicht“, so Kunzmann dann weiter: „dass Investitionen in frühkindliche Bildung bei Land und Kommunen höchste Priorität für die CDU haben. 

Für ein ganzheitliches Bildungs- und Betreuungskonzept von 0 bis 21 Lebensjahren 

Entscheidend ist für Kunzmann auch, dass der Personalschlüssel Grundlage für die Betriebserlaubnis des Trägers per Gesetz ist. Die Christdemokraten sehen in den Bildungs- und Betreuungsfeldern Sprache und Sinne, Werte und Religion wichtige Erziehungsziele, auf die die Erzieherinnen und Erzieher in Zukunft Einfluss nehmen werden. Höheres Gewicht auf die Motorik der Kinder sei auch immer wichtiger. Dem komme der Plan durch die Ziele Körper und Denken näher. „Die höhere Qualität der Einrichtungen ist ein wichtiger Baustein, stellt  Kunzmann fest und dann wörtlich: „Unmittelbar  zur kinder- und familienfreundlichen Gesellschaft gehört die Wahlfreiheit für beide Eltern, sich zu entscheiden, berufstätig zu sein und gleichzeitig Kinder zu haben!“ Der Kreis-CDU ist es aber bedeutsam, dass viele Eltern Ihrem Erziehungsauftrag verantwortungsbewusst nachkommen. Kunzmann:  „In der politischen Diskussion wird dies leider nicht angemessen gewürdigt.“ Jetzt setzen die Christdemokraten auf weitere positive Ergebnisse des Modells Bildungshaus, dass die pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit von Kindergärten mit Grundschulen fördert. Die Betreuung endet für den CDU-Kreisvorsitzenden aber nicht nach der Schule: „Die außerschulische Bildung und Betreuung in Vereinen und sonstigen Jungendeinrichtungen ist wesentlicher Baustein eines ganzheitlichen Bildungs- und Betreuungskonzept von 0 bis 21 Lebensjahren.“ Kunzmann sieht viel Erreichtes und vertritt die Auffassung, dass „nicht alles schlecht geredet werden sollte, wie es die SPD permanent tut“.

 
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